Runcam Split NANO – HD Aufnahme mit Whoops!

Runcam sind die Pioniere der Split-Kamera Systeme und jetzt haben sie ihre Lösung auch auf das kleinste Nano-Format heruntergebracht: Die Runcam Split Nano passt somit auch auch kleinste Whoops, MicroQuads und Toothpicks.

HD Kamera zusätzlich zum FPV-Feed

FPV Racing Quads werden von Freestylern meist mit zwei Kamera-Systemen ausgestattet: Ein (meist Analoges) für den FPV-Feed zum Fliegen der Drohne über die FPV Brille. Dann noch ein weiteres (oft GoPro), um schöne HD-Aufnahmen zu machen welche man sich später anschauen oder auf YouTube mit der Welt teilen kann.

Das Split Cam Prinzip

Da liegt es auf der Hand, diese beiden Systeme zu vereinen. Das spart komplexität und vor allem Gewicht. Denn die GoPro sind so schwer, dass man schon einen 5″ Quad haben sollte, die GoPro Session (RIP) passt auch auf einen 3″ Quad.

Runcam waren die ersten, die dieses kombinierte System auch umgesetzt haben mit der RunCam Split. Die HD-Aufnahmen sind zwar nicht mit einer GoPro zu vergleichen, aber halt doch Welten Besser als die DVR Aufnahme aus der Brille. Und die Gewichtsreduktion ist unglaublich, da man hier nur eine Linse / Kamera nutzt (die man für FPV sowieso braucht) und an diese dann ein kleine zusätzliches Board in die FPV Drohne baut.

Das Problem mit der Größe

Leider waren diese Boards anfangs immer die „normale“ Größe von 30 x 30 mm und konnten somit auch wiederum nur auf recht großen Builds verbaut werden. Erst mit der Runcam Split Micro (AMZ) gab es dann ein Board mit 20×20 Bohrung und einer Micro-Cam, allerdings ging das Board dann doch etwas über die Bohrungen hinaus und nicht einfach unter zu bringen. Zur gleichen Zeit kam auch der Angriff von Caddx über Boardgröße und vor allem Preis mit der Caddx Turtle (AMZ)

Die Runcam Split Nano

Und jetzt haben die Pioniere endlich zugeschlagen und ein echtes „Nano“-System geschaffen: Ein 20×20 Board (ja, immer noch ein bisschen über die Bohrungen hinaus – also vorher schauen ob es passt!) mit einer echten Nano-Kamera! (14 x 14 mm – zum Vergleich: Mini / Micro-Cam: 19 x 19 mm)

Runcam Split 3 Nano

Das Gewicht ist fantastisch und so ist es jetzt möglich, dieses System in die kleinsten Builds zu integrieren, vor allem in die zur Zeit so angesagten Toothpicks!

Mini-Maße und Gewicht, trotzdem 1080p Aufnahme

Mit der Größe der Nano-Cam müssen jetzt keine Speziellen Canopys mehr genutzt werden. 1080P 60fps HD Recording auch in den Allerkleinsten. Sehr geil!

Runcam Split Nano bei Amazon
Runcam Split Nano bei Banggood


DJI Digital FPV System – Der Gamechanger

Was hat am FPV Fliegen am meisten genervt? Der analoge Video-Feed mit seinem schlecht aufgelöstem, rauschigem Bild wie von einer abgelutschten VHS-Videokasette (90er, anyone?). Und jetzt ist es da: DJI hat mit dem DJI Digital FPV System die Lösung für all unsere Wünsche. Ab jetzt Wirklichkeit: Hochaufgelöster digitaler Videofeed mit niedriger Latenz. Es ist endlich da!

DJI Digital FPV System - Brille und Funke
Das System bestehend aus Brille und Funke (hier ohne Air Unit)

DJI Digital FPV System – Low Latency und HD Recording

Das DJI Digital FPV System ist ein proprietäres 5,8 Ghz System – und dabei doch offener als alles was wir bisher von DJI kennen, dazu aber später mehr. Es besteht aus einer Brille (die meiner Meinung nach ziemlich cool aussieht) einer Air Unit bestehend aus Kamera und VTX/Receiver Kombination welche auf dem Race Quad kommt und optional einer Funke.

Das Bild in der Brille wird dabei digital übertragen – das kennen wir von DJI bereits – aber jetzt halt mit einer fantastisch niedrigen Latenz von <28 ms! Und somit ist das ganze Racing tauglich. Low Latency ist das, was bisher dafür gesorgt hat, dass analog immer noch das Maß der Dinge für FPV Drohnen war. Bis heute.

Recording

Und die Bildqualität ist mehr als Überzeugend: Das 720p HD Bild mit 60 FPS ist gestochen scharf – und kann auch so direkt in der Brille aufgezeichnet werden. Zusätzlich ist es auch möglich, in der Drohne auf MicroSD aufzunehmen, dann mit 1080p 60 FPS oder 720p und 120 Bildern pro Sekunde.

UART mit Betaflight

Und jetzt kommt etwas besonderes – hier merkt man, dass DJI wirklich Racer und Freestyler anspricht: die Air Unit ist kompatibel mit Betaflight! Einstellungen können somit in Betaflight konfiguriert werden und per UART von der eigenen Funke oder der von DJI bedient werden. Nice.

Das beste FPV Bild – mit einem Trick

Die Bildqualität in der Brille ist mit dem 720p stream einfach unschlagbar. Alle die mit dem DJI Digital FPV System geflogen sind, sind einfach schwer begeistert. Und statt dem analogen rauschen und rollen beginnt bei schlechterem Signal hier das Bild Kompressionsartefakte zu bekommen.

Und jetzt kommt etwas geniales: DJI hat im Fokusmodus dafür gesorgt, dass zuerst nur die Seiten stärker „unscharf“ werden, die Mitte des Bildes – und damit der zum Fliegen wichtigere Teil – bleibt länger scharf. Einfach eine unglaublich intelligente Idee und ich ziehe meinen Hut vor der Ingenieursleistung hier – so einen Codec und die Kompression umzubauen ist ganz schön tricky.

Reichweite O.o

Jetzt kommt der Part der mich persönlich am meisten Beeindruckt hat: Die Reichweite. Von DJI mit 4 Km angegeben, dürfte jedem klar sein, dass dies nur ein theoretischer Wert unter Laborbedingungen ist. Aber die Jungs von Rotor Riot haben eine Drohne 5 Minuten(!!) mit dem Auto verfolgt und sind auf über 2 Kilometer gekommen. Wahnsinn!

Die Antennen

Für mich allerdings fast wichtiger: Im Test von Kabab ist er mit der Drohne eine Straße entlang geflogen, die nach unten führt und somit die Direktlinie komplett mit Masse füllt. Und es ging! Und das Bild war auch einfach gut.
Was DJI hier auf die Beine gestellt hat ist einfach beeindruckend. Und damit kommen wir auch zum nächsten Teil, welches solche Reichweiten erst möglich macht, die…

Fernbedienung

Vom Design her finde ich die ja nicht so spannend, aber die Gimbals scheinen ja recht gut zu sein, und die Air Unit ist gleichzeitig ein Receiver für die DJI Funke.

Low Latency auch bei der Steuerung

Man kann natürlich auch seine eigene Funke und Receiver weiter nutzen und das DJI FPV System nur für die Bildübertragung nutzen. Aber wenn man an die Reichweiten herankommen will wird es auch ganz schön teuer. Auch ist das DJI System ganz schon responsiv: Nur 7ms Latenz sollen hier zugeschlagen werden – ein Wert der Racern gefallen wird.

Air Unit

Die Air Unit ist für ein Digitales FPV System zwar wirklich kein, aber für unsere Quads dann halt doch recht groß und schwer. Zur Zeit wird es nicht so viele Rahmen geben, in die man das Ding einbauen.

Air Unit

Ich gehe aber davon aus, dass viele Rahmenhersteller sich schnell auf das Ding stürzen werden und spezielle Frames für das System bauen werden.

Die Cam ist mit 19 x 19mm eine ‚Micro‘ und sollte nicht so viele Probleme wie der Kasten machen. Die Qualität ist makellos, vor allem können verschiedene Kontrastmodi je nach Einsatzzweck eingestellt werden.

A Dream came true

Nochmal: Was DJI mit dem DJI Lightbridge begonnen hat und mit dem DJI Digital FPV System jetzt veröffentlicht hat ist ein ein Traum der FPV Welt der Wahrheit geworden ist: Digitales HD Bild mit krasser Reichweite und niedriger Latenz in einem kompetitiven Preisumfeld. Jetzt muss nur noch die Air Unit ein wenig schrumpfen und abnehmen 😉

Was ist nicht so gut?

Außer der Maße der Air Unit gibt es noch drei Dinge, die nicht so gefallen:

Nur 4S, kein 6S

Ja. Da fast alle Racer und nun auch viele Freestyler auf 6S umgestiegen sind eigentlich fast ein No-Go. Aber ist halt so. Da wird eventuell wohl noch ein Spannungswandler nötig werden =/

Kein Analog-Empfang

Damit sich das System richtig gut in bestehende FPV-Flotten eingliedern würde hätte man sich natürlich noch ein analogs Empfangsmodul in der Brille gewünscht.

So muss man nur die Möglichkeit, für die analogen Quads eine weitere Brille mitzunehmen oder komplett umzurüsten.

Steigende Latenz bei schlechtem Empfang

Es scheint so zu sein, dass bei schlechtem Empfang (also wenn man weit weg ist oder hinter Hindernissen) nicht nur die Bildqualität abnimmt, sondern auch die Latenz zunimmt. Das ist für natürlich Analog-Feed gewohnte Piloten ziemlich schlecht. Denn man erwartet, dass die Eingaben am Stick auch zu dem gezeigten Bild passen. Oder wie Stingy richtig sagt: „I can fly through static, but not through latency!“.

Was er damit meint ist, dass er ruhig für ein paar Sekundenbruchteile durch ein verrauschtes Bild fliegen kann, solange man den Horizont und die Kanten der Hindernisse irgendwie deuten kann.

Doch wenn die Latenz stiegt, erreichen die Steuerkommandos die Drohe zu spät, denn das Bild ist ja schon „zu alt“ – extrem gesprochen: Der Racer ist schon gecrasht, aber auf der Bille hat man noch das Bild kurz vor dem Crash und versucht auszuweichen.

Ich hoffe, dass DJI hier versuchen wird, lieber ein schlechteres Bild bei geringerer Latenz anzubieten, als wie jetzt ein gutes Bild mit hoher Latenz.

Die Zeit für Digitale FPV Systeme hat begonnen

Was DJI hier hingelegt hat ist auf jeden Fall ein großer Wurf und ein Startschuss für Digitale FPV Systeme. Ich bin gespannt was die anderen Firmen draus machen, ob es bald auch Digitale Empfängermodule für Fatshark-Brillen geben wird und wie sich das DJI Digital FPV System entwickelt.

Jetzt geht’s ja erst richtig los =)

Die kleinste Drohne der Welt – 2×2 cm und EHD-Triebwerke

Die Ioncraft

Die „Ioncraft“, eine in Kalifornien entwickelte Minidrohne, wiegt lediglich 30 Milligramm und umfasst nur 2×2 cm. Sie fliegt anders als andere Mini-Flugdrohnen nicht mit Hilfe von Elektromotoren und Rotoren, sondern mit der Kraft von Ionen.  Steuern lässt sich die kleinste Drohne der Welt ähnlich wie andere Quadrokopter, jedoch ist die Energiezufuhr sowie die Datenkommunikation zurzeit noch nicht sehr ausgereift. 

Die kleinste Drohne der Welt

Den Titel „Kleinste Drohne der Welt“ hat die IonCraft selber gegeben.

EHD-Triebwerke

Durch die verbauten elektrohydrodynamischen Triebwerke, beschleunigt die „Ioncraft“ durch die Kollision von Ionen mit neutralen Molekülen, welche durch die Triebwerke in einem elektrischen Feld ionisiert und beschleunigt werden. Die verbauten EHD-Triebwerke sollen zukünftig nicht nur in Drohnen, sondern auch in größeren Flugobjekten eingesetzt werden können. Für die Forschung sind sie von sehr großer Bedeutung, da sie beispielsweise für die Weltraumforschung genutzt werden können, aber auch in der Landwirtschaft, bei Rettungseinsätzen oder in der Umweltforschung. 

Rotor Riot Ummagawd Acrobrat – der 3″ Freestlye Rahmen auf Remix Basis

Rotor Riot hat einen neuen 3″ Frame herausgebracht: den  Ummagawd Acrobrat. Und der Rahmen begeistert!

Rotor Riot Ummagawd Acrobrat

Wer ist der „Umagawd Acrobrat“ Konstrukteur Tommy Tibajia?

Tommy Tibajia – eher bekannt unter seinem Pilotennamen Ummagawd (herrliches phonetisches Wortspiel btw.!) ist durch Rotor Riot wohl einer der bekanntesten Piloten der FPV-Szene. Vor allem auch weil er sich wohl jeder Herausforderung stellt und wenn es irgendwie möglich ist diese auch meistert (remember the Duga Dive?).
Daneben war er immer sehr technikversiert und einige der schönsten Build Videos gemacht, ist in der DRL geflogen und in vielen Rotor Riot Videos am Start.

Und in letzter Zeit? Ist er unter die Rahmenkonstrukteure gegangen und hat mit dem Remix einen der meist-diskutierten und beliebtesten Freestyle-Ramen der jüngsten Zeit auf den Markt gebracht.

Rotor Riot bedient mit dem Ummagawd Acrobrat den 3″ Hype

Ich selber bin ja großer Fan den 3″ Klasse: Der HGLRC XJB-145 ist zur Zeit mein Lieblings-Racer und ich bin der Meinung, dass die 3 Inch FPV Quads die am vielseitigsten einsetzbaren Quads sind. Es ist möglich, sie unter die magischen 250g zu bringen aber man kann auch eine GoPro Session aufschnallen – daneben sind sie meist sehr robust und nicht ganz so laut wie Größere und Teile und Lipo Akkus sind deutlich günstiger als bei den großen 5 Inch FPV Drohnen.

Mit dem Ummagawd Acrobrat bedient Rotor Riot nun diese „Aufstrebende“ Klasse und ich freue mich sehr da mehr Bewegung zu sehen.

Rotor Riot Ummagawd Acrobrat diagonal view

3″ never looked so good

Was ist das Besondere am Ummagawd Acrobrat?

Im Gegensatz zu den meisten Frames die auf dem Markt sind hat Rotor Riot (bzw. Tommy Tibajia) dem Ummagawd Acrobat einige Besonderheiten auf den Weg gegeben, welche mir sehr gut zusagen:

Zum einen ist es der verstärkte Rahmen – mit seinen zusätzlichen Verstrebungen an Front und Heck soll der Acrobrat besonders stabil sein. Und ich finde, dass sieht man dem Rahmen auch an. Leider wird das auch durch ein recht hohes Gewicht von 54g erkauft.

Zum anderen ist es die vom Remix übernommene lange, flache Bauweise, bei welcher die 20x20mm Bauteile hintereinander und nicht übereinander in einem Stack verbaut werden.
Das sorgt dafür, dass der LiPo Akku fast zwischen die Propeller rückt und somit die Masse näher am Mittelpunkt ist, was für bessere Flugeigenschaften sorgt. Genau diesen Punkt finde ich echt spannend und innovativ.

Rotor Riot Ummagawd Acrobrat Technische Zeichnung Board Verteilung
Das verteilte Stack beim Ummagawd Acrobrat

Technische Daten

Diagonale: 163mm
Motorposition: True X
Motorabstand: 115mm
Rahmengröße: 141x141mm
Rahmenhöhe: 55.5mm
Gewicht = 54g

Soll ich den Ummagawd Acrobrat kaufen? Preis in Deutschland

Mir gefällt der Acrobrat saugut. Also so richtig gut. Und ich bin am überlegen mir eine FPV Racing Drohne auf Basis des Rahmens zu bauen.
Wenn da nicht der Preis wäre. Der Acrobrat kostet bis er in Deutschland ist 60-70 Euro, und das ist ein ganz schöner Batzen für einen kleinen 3 Inch Frame.
Aber ich habe Bock auf den Build. Was meint ihr? Soll ich ihn mir holen?

Rotor Riot Ummagawd Acrobrat Seitenansicht

Rotor Riot Acrobat Build List

OK, lasst mal planen was ich für Teile verbauen könnte. Ich glaube dabei kann ich noch ein bisschen Hilfe gebrauchen:

Rahmen: Rotor Riot  Ummagawd Acrobat 3″ Freestlye Frame

Motoren: HGLRC Flame 1407 3600KV

Flight Controller: ??? (HGLRC XJB F428-TX20 V2)

ESC: ??? (HGLRC XJB F428-TX20 V2)

FPV Cam: Runcam Split Mini oder Caddx Turtle (sind beides Kameras die auch HD auf eine SD-Karte aufnehmen)

VTX: ??? (HGLRC XJB F428-TX20 V2)

Antenne: ??? (HGLRC XJB F428-TX20 V2)

Receiver: FrSky XM+ Micro (für FrSky) oder FlySky FS-A8S (für FlySky)

Propeller: Gemfan Flash 3052 (auch bei Banggood)

Lipo Akku: ???

 

 

TS100 Lötkolben – Der ultimative Lötkolben für FPV (und überhaupt!)

Der TS100 – Der Lötkolben für alle Fälle

In der FPV Szene kann man sich ja super streiten: Jeder hat seine subjektiven Ansichten, warum der eine Propeller besser sei als der Andere… und der Frame besser fliegt als dieser. Aber beim TS100 ist das anders: Hier scheinen sich alle einig: der TS100 ist der beste FPV Lötkolben! Ein Konsens den man sonst selten erlebt.

TS100 Digital Lötkolben
TS100 Digital Lötkolben

Die Vorteile des TS100

Ich mache das jetzt einfach mal in Stichpunkten:

  • Rüstzeit
    Die Geschwindigkeit bis der TS100 seine Arbeitstemperatur erreicht hat ist einfach 🤩! Ich kenne keinen anderen, der so schnell erhitzt. Es ist wirklich jedes mal eine Wonne auf das kleine Display zu schauen und die Gradzahlen vorbeirauschen zu sehen.
  • Portabel
    Der TS100 ist wirklich winzig, leicht und hat einen riesen Vorteil: er hat einen standardisierten Stromanschluss, an welchem mit einen Adapterkabel ein 4S oder 6S Akku angeschlossen werden kann, damit kann man unabhängig vom Stromnetz auch draußen auf dem Feld Reparaturen und Lötarbeiten durchführen.
  • Gewicht und Verarbeitung
    Der TS 100 ist kaum größer und schwerer als ein Stift. Das macht ihn natürlich zum Idealen Begleiter für Unterwegs. Aber trotzdem ist es kein Gerät zweiter Klasse: Die Verarbeitung ist tadellos und die Lötspitzen erfüllen höchste Ansprüche.
  • Display und offene Firmware
    Auf dem winzigen aber trotzdem sehr gut ablesbaren Display bekommt man die Temperatur oder den Status (Standby, Hot…) angezeigt. Ja, der TS100 hat einen Standby-Modus, denn ein Beschleunigungssensor verrät der Firmware ob der Lötkolben gerade genutzt wird und schaltet ihn bei Nicht-Nutzung in Standby und später auch ab oder fährt ihn aus dem standby blitzschnell wieder hoch indem man ihn einfach in die Hand nimmt. Das ist faszinierend!
    Die Firmware ist zudem noch Flashbar, es gibt schon Mods für den TS 100 und man kann auch selber etwas programmieren.

TS100 Lötkolben Lötspitzen
Verschiedene Lötspitzen für den TS100

 

Alles in allem ist der TS100 einfach ein unglaublich geiles Produkt. Ich kenne keinen, der nicht fasziniert war nachdem er ihn einmal in der Hand gehalten hat und keinen, der nicht ein großes Grinsen auf dem Gesicht hatte nachdem die 350 Grad innerhalb von 15 Sekunden hochgezählt haben.

Die Nachteile des TS100

Ja, die gibt es auch bei diesem Lötkolben. Aber es sei jetzt schon gesagt: Die Nachteile sind gegenüber den Vorteilen zu vernachlässigen:

  • Die Ausstattung

    • Netzteil
      Es liegt dem TS100 kein Netzteil bei. Deshalb unbedingt beim Kauf darauf achten, dass man auch ein Netzteil dazu kauft.
    • Adapterkabel
      Die große stärke des Kolbens ist ja gerade, dass er an einem Lipo-Akku betrieben werden kann. Ich hätte mich deshalb sehr gefreut, schon in der Packung einen XT60-Adapter zu sehen. Mit Hilfe des XT60-Kabels kann man dann unabhängig von der Steckdose löten.
    • Station
      Der Lötkolben hat eine Dünne Stifform und keine Füße zum abstützen, deshalb ist eine Halterung nötig, damit ihr nix abfackelt wenn ihr den TS100 ablegen wollt.
  • Lötspitze abnehmen nur mit Imbus
    Hier hätte man nochmal etwas punkten können wenn die Lötspitze ohne Werkzeug wechselbar wäre. Denn auch in die schöne schwarze Kartonverpackung bekommt man den Kolben nur, wenn man mit einem Imbus die Lötspitze entfernt. Aber das ist jetzt wirklich jammern auf Höchstem Niveau.

Meine Erfahrungen mit dem TS100

Ich bin ein Riesen-Fan des TS 100 Digital Programmable Soldering Iron. Ich habe seit ich diesen besitze keinen Anderen angefasst.
Außerdem benutze ich nicht mal das Netzteil – denn bei unserem Netzteil ist das Anschlusskabel recht schwer – mit dem XT60 Adapterkabel und einem 4S Akku führt der Lötkolben sich nicht nur leichter – ich bin auch ortsunabhängiger. Bisher habe ich alle Arbeiten an meinem 3″ Racer mit dem TS gemacht

Und im Feld etwas löten zu können ist einfach der Hammer. Es wird zwar selten benötigt, aber wenn: Dann ist der TS100 derjenige, der den Unterschied zwischen „Geht nix, muss nach Hause“ und einem schönen Flugtag macht!

TS100 Digital Lötkolben Soldering Iron

Kaufempfehlung

JA!!! Holt euch das Ding. Ihr werdet es nicht bereuen.

Den TS gibt es bei Amazon und besonders günstig bei Banggood.

DJI Mavic Air FPV

Wir haben unsere gerade eingetrudelte DJI Mavic Air FPV tauglich gemacht

Die Mavic Air ist die wohl angesagteste Kamera-Drohne zur Zeit, aber wir sind halt eigentlich keine DJI Flieger sondern FPV Racer Piloten. Und was will man als FPV Pilot? Genau: Das Ding aus der Ich-Perspektive fliegen, aber halt nicht mit ‚auf Handy starren‘.

Also haben wir eine DJI Mavic Air FPV gebaut. 🤪

DJI Mavic Air FPV FPVRacingDrone
DJI Mavic Air FPV

Kann man die Mavic Air FPV fliegen?

Joah, geht schon. Ist aber sehr gewöhnungsbedürftig. Mit der Brille hat man dann ein weitwinkliges Bild für FPV, was nicht unbedingt zu den Flugeigenschaften der DJI passt. Aber man kann damit auf jeden Fall gut aus der Ich-Perspektive steuern und hat vor allem aber keine Zeitverzögerungen wie auf dem Handy. Das sollte also mit ein bisschen Übung ermöglichen, auch mit der Mavic AIR ein bisschen proximity zu fliegen.

Was wir verwendet haben um die DJI Mavic Air FPV zu bauen

Felix hat erst mal gleich ein 3D-Teil entworfen, welches die AIO FPV Cam hält. Ursprünglich hatte es noch Seitenteile als wir es aus dem 3D-Drucker geholt haben, aber die haben leider nicht ganz unter die Propeller gepasst. Also abgesägt und das Ganze ziemlich provisorisch mit Tape an die Mavic gemacht. Weil das aber erstaunlich gut lief einfach hinten noch mit dem Tape n 1S Akku drauf und schon war unsere „Jenny Air FPV“ fertig =)

 

Drohne: DJI Mavic Air Fly More Combo
All-In-One FPV Kamera: Eachine TX01 AIO FPV Kamera  (Banggood)
Akku: 1S Lipo 260mah (Banggood)
Brille: Fatshark Dominator V3 bzw. Eachine EV100

Die schnellste Drohne der Welt (267 Km/h) – Quadmovr Movr5r2 F80

Quadmovr

Quadmovr (ja, wird so geschrieben und nicht Quadmover) aus Deutschland ist der wohl bekannteste LOS Pilot im Racing Drohnen Bereich. Eines meiner Lieblingsvideos kommt von ihm (vor allem auch wegen dem Sound), du findest es gleich auf der Startseite. Seine aktuelle Movr Baureihe ist wohl die schnellste Drohne der Welt, denn er ist auch einer der umtriebigsten Konstrukteure und bringt seine Bauten mehr als nur ans Limit.

Speedfreak

In letzter Zeit hat er es vor allem auf eins abgesehen: Speed!
Mit seinen Movr Frames stellt er einen Rekord nach dem anderen auf. Zum messen benutzt er eine auf den Racequad montierte Telemetrie-Einheit die die Daten zu seiner Taranis-Funke sendet.

Quadmovr FrSky Taranis X9D Radio Funke FPV Racing Drone Drohne FPVRacingDrone Weltrekord World record Speed Schnellste Drohne der Welt
267 Km/h !!

Die schnellste Drohne der Welt

Im Miniquad Bereich sollte es damit wohl den Weltrekord in Sachen Geschwindigkeit halten (Stand März 2018): Der Movr5r2 f80 fliegt unglaubliche 267 Km/h mit einer 6S-Batterie (das sind 166 Mp/h in retard units).

Hier ist sein Rekordflug:

UPDATE: Der DRL R3 Racers ist mit einer Abwegigen 10S Lipo 80A ESC Ausstattung sogar auf 288,6 Km/h (179,3 Mp/h) gekommen. Wow.
Aber den 6S Rekord hält Quadmovr immer noch.

Sind 3″ Racing Drohnen die neue Königsklasse? (HGLRC XJB-145 Einkaufsliste)

Warum sind 3″ Racequads gerade in Deutschland so interessant?

In Deutschland (und in einigen anderen Ländern) gibt es eine magische Zahl: 250g. Drohnen und Quads über 250g unterliegen strengsten Auflagen in Deutschland. Copter unter einem viertel Kilo (und der HGLRC XJB-145 zählt dazu) werden allerdings als Spielzeug angesehen und es ist sooooo viel einfacher legal zu fliegen.

Unter 250g aber stark genug für eine GoPro

Was die 3″ Klasse aber besonders interessant macht: Hier kann richtig Power verarbeitet werden! Es ist möglich, sich hier eine 4S-Racer zusammenzubauen, welcher gut und gerne seine 130 Km/h fliegt oder auch eine GoPro Session (!) zu montieren und Aufnahmen in unglaublicher Qualität zu machen.

HGLRC XJB-145 3 Inch FPV racing drone blue blau Drohne gopro fpvracingdrone
HGLRC XJB-145

Ok, zugegeben – mit einer GoPro wird es sehr knapp mit den 250g, evtl. muss man da mit dem Akku etwas entgegensteuern. Aber es ist möglich! Was ich machen werde: Ich hole mir noch eine Möbius Mini Kamera – die Qualität ist zwar nicht so hoch wie bei der GoPro Session, aber sie ist deutlich leichter. So habe ich dann alle Optionen offen.

Möbius Mini Mobius ActionCam Cam Mini Micro Kamera FPV

Die beste 3″ Racing Drohne

Es gibt gleich 2 heiße Anwärter auf den Titel „Der beste 3 Zoll Racing Drohne“. Nach der HGLRC XJB-145 kam die Diatone GT M3 raus, welche unglaubliche 150 Km/h fliegt. Eine <250g Drohne!!! Welche nun besser ist liegt glaube ich im Auge des Betrachters. Die 3″ Klasse ist auf jeden Fall die wahrscheinlich interessanteste Klasse für Deutschland und andere regulierte Länder und die beiden Modelle sind einfach UNGLAUBLICH war Performance, Qualität und Speed angeht.

Diatone GT M3 3 Inch FPV racing drone blue blau Drohne gopro fpvracingdrone
Diatone GT M3

HGLRC XJB-145 3 Inch FPV racing drone blue blau Drohne gopro fpvracingdrone
HGLRC XJB-145 Blau

Einkaufsliste für den HGLRC XJB-145

Ich habe mich aber für die XJB 145mm entschieden. Hier ist meine Einkaufsempfehlung:

HGLRC XJB-145 (Drone) :   €140 Banggood (Blue / Red), Gearbest , Amazon
FrSky D8 (Receiver) :   €9 Banggood, Amazon
Flysky FS-A8S Receiver Alternative: €8  Banggood, Amazon
GemFan Flash 3052 (Props):  3€ Banggood, Amazon
Möbius Mini (Camera) :   €60  Banggood, Amazon
Tattu 850mah 4S 14,4V 75C XT30 (Battery) :   €20 Banggood, Amazon
Zip Ties (Kabelbinder) :   Banggood, Reusable

Optionen

LDARC X8 Transmitter (Funke): €30 Banggood, €40 Amazon
Bandicoot Patch Antenna:
RealACC Pro Plus Divercity Module:

 

DRL Racer 3 | Der Quad aus der Drone Racing League

Update: DRL Racer 4 kaufen!

Vergesst alles was da unten steht: Es gibt jetzt eine Version des DRL R4 Street zu kaufen: Alle Infos findet ihr hier.

Old Stuff:

Wo kann man den DRL Racer 3 kaufen

Jetzt müsst ihr ganz stark sein: Den DRL R3 gibt es so nicht zu kaufen. Auch nicht im DRL Shop. Aber es gibt Alternativen. Welche, könnt ihr weiter unten lesen.

DRL racer 3 R3 Race Drohne Drone FPV Racingquad FPVRacingdrone.de

Was ist die Drone Racing League (DRL)

Die DRL ist eine Rennserie für Racing Drohnen. Das Format wurde speziell für das Fernsehen entwickelt und ist in der Szene nicht unumstritten, aber optisch auf jeden Fall eine Augenweide. Schaut euch es hier mal an:

Was ist das besondere am DRL Racer 3

Der DRL Racer 3 (kurz DRL R3) ist der offizielle Racequad für die Liga welcher von allen Piloten geflogen wird um Chancengleichheit herzustellen. Der DRL Quad ist eine Eigenentwicklung von DRL, wobei er natürlich trotzdem größtenteils auf frei erhältlichen Teilen basiert. Das auffälligste am der Renndrohne von DRL dürfte auf den ersten Blick wohl die Kunststoffhülle aus Polycarbonat mit den LEDs sein. Ich finde durch die Hülle und insbesondere die Abdeckung für die Kamera sieht das ganze Teil sehr geil aus.
Durch die zusätzliche Technik und die Hülle ist er für einen Racing Quadrocopter dieser Größe (es ist ein 6″, kein 5″) verhältnismäßig schwer: Er wiegt etwa ein Kilogramm. Trotzdem werden seine Flugeigenschaften von den meisten Piloten gelobt und durch die 5S Power hat er noch genug Punch: Das Verhältnis Kraft zu Gewicht (Thrust-to-weight ratio) beträgt akzeptable 7:1 (die agilsten Racingdrohnen haben allerdings 10-15:1).

DRL Racer 3 Spezifikation

DRL R3 Racer 3 Racing Drone Drohne Parts Teile Spezifikation fpvracingdrone.de

  • Wasserdicht (DRL R3 Polycarbon Canopy)
  • 980 Gramm
  • Frame: DRL R3 Custom TrueX
  • Akku: Pulse 1800mAh 5S
  • PDB: Custom (DRL R3 PDB)
  • ESC: Rotorgeeks 20A RG20 Plus
  • Motor: BrotherhobbyT2 2206 1800kV
  • Propeller: HQProps 6x4x4
  • Receiver: TBS Crossfire V2 Micro
  • Transmitter: TS5823
  • Antenne: Lumenier AXII (LHCP)
  • Flightcontroller: Motolabs Cyclone
  • FPV Cam: Rotorgeeks HS1177 mit 2,5mm GoPro Lens
  • Cam: GoPro Session 5

Gibt es Alternativen zum DRL Racer 3

Aber natürlich! Viel wichtiger ist aber: Was ist dein Skill-Level? Als totaler Anfänger würde dir der R3 eh nicht sonderlich viel bringen – so ein Teil zu fliegen braucht einige Übung am Simulator bevor man einen solchen Racer überhaupt in der Luft halten kann. (Das ist halt ein Racer und keine DJI Drone!).

Falls du trotzdem Interesse hast kann ich zum Einstieg ein Komplett-Set (für unter 100 €) mit Funke und Brille empfehlen, mit dem man sogar drinnen fliegen kann: QC 90 Kit.  Für einen richtigen Einstieg empfehle ich die HGLRC XJB-145. Warum: Lies mehr über die beste Einsteiger-Drohne hier.

Die beste Einsteiger-Drohne: HGLRC XJB145 als BNF
Die beste Einsteiger-Drohne: HGLRC XJB145 als BNF

Falls du schon fortgeschritten bist oder mit sehr großen Ambitionen starten willst liefert die HGLRC Batman220 für unter 300 Euro unglaubliche Performance (aber den ganzen Rest wie Brille, Funke, Akkus usw. nicht vergessen).

HGLRC Batman220 Racing Drohne
HGLRC Batman220 DRL als R3 Alternative

Gibt es denn dann den alten DRL Racer 2 irgendwo zu kaufen

Leider gibt es auch den DRL R2 nicht auf dem freien Markt. Am ehesten kann man noch die Teile recherchieren und nachbauen. Dann allerdings würde ich eher dazu raten, den Racer 3 mit der Teileliste oben nachzubauen oder sowieso eine eigene Kombination nutzen.

Werde informiert sobald es den R3 zu kaufen gibt!

Falls es die Racer doch irgendwann zu kaufen gibt informieren wir im Newsletter. Trag dich hier ein um auf dem Laufenden zu bleiben:



360 Grad “Inception Style” Video auf einer FPV Racing Drohne

360 inception FPV racing drone quad video drohne FPVracingdrone

CJ Davies hat einen Doktor in Informatik, lebt in England und er hat ein Hobby: 360° Filmen. Und das verbindet er mit seinem zweiten Hobby, dem FPV Drohnen fliegen. Er hat mit einer Mijia Mi Sphere Kamera und einer Drohne einfach unglaubliche Aufnahmen gemacht:

CJ Davies über sein 360° FPV Video – von 6 GoPro Hero zur Mijia Mi Sphere

[Deutsche Übersetzung findet ihr weiter unten!]

Hi there!

I’ve had an interest in 360° media for some years now, after doing a PhD in Computer Science during the beginning of the current VR resurgence (https://www.youtube.com/watch?v=UsDRPjDwr8A) then working professionally as a 360° stills photographer (https://cjdavies.org/#360) for several years.

My first contact with 360° video was with clunky multi-camera solutions (think six GoPro Hero 4 Black in an expensive bespoke rig) that would take hours just to remove all the cameras, take the SD cards out & dump all the files onto the computer, then many more hours in expensive stitching software manually tweaking things to get a passable result.

A number of different companies have released single-camera 360° solutions (usually twin-lens style) in the last few years, such as the Ricoh Theta & the Samsung Gear 360, which boast much faster/simpler workflows, but I didn’t consider any of them worth buying (& I did try several hands-on) until Xiaomi came out with their Mijia Mi Sphere camera earlier this year.

The Xiaomi camera was the first (I think?) to have an IMU built in, which allows the footage to remain level & pointing in the same direction even as the camera rotates or turns upside down – this is what allows the quad to turn in the video as you’re watching it, plus it gets rid of a lot of vibration/shakes. The quality of the stitching with the Xiaomi camera is also very good & Xiaomi are really engaging with the community via Facebook to address feedback, distribute beta software/firmware builds for testing, etc.

My first attempt putting it on a drone was the relative safety of my Tarot 650 on a trip to Iceland

Third attempt at mounting the Xiaomi 360 camera on the Tarot 650 🙂

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This shouldn't be so entertaining.

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Trying to find breaks in the wind for shooting 360 video.

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Putting it on a 6″ FPV quad was a lot riskier, but I think the footage was definitely worth it 😉

Flew something silly today :3

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The footage was stitched via the Mijia Mi Sphere app for Android (believe it or not, it’s actually very fast due to hardware acceleration!) & then I edited it in Adobe Premiere CC 2018 using the GoPro VR plugins that you can install for Premiere/After Effects by installing the GoPro Fusion Studio (even if you don’t have a GoPro Fusion & can’t actually use the Fusion Studio software).

Let me know if you have any questions!

Regards,
CJ Davies

CJ Davis

 

Deutsch

Hallo!

Ich interessiere mich schon seit einigen Jahren für 360°, nachdem ich zu Beginn des aktuellen VR Aufschwungs promoviert habe (https://www.youtube.com/watch?v=UsDRPjDwr8A) und dann für mehrere Jahre professionell als 360°-Fotograf (https://cjdavies.org/#360) gearbeitet habe.

Mein erster Kontakt mit 360° Video war mit einer klobigen Multi-Kamera-Lösungen (sechs GoPro Hero 4 Black in einem teuren maßgeschneiderten Rig). Es dauerte alleine schon Stunden, alle Kameras zu entfernen, die SD-Karten heraus zu nehmen und alle Dateien auf den Computer zu kopieren. Dann noch viele Stunden mehr um in einer teuren Stitching-Software die Bilder manuell zu verbinden, um zu einem passables Ergebnis zu gelangen.

Eine Reihe von Unternehmen hat in den letzten Jahren Single-Kamera-Lösungen für 360° herausgebracht (in der Regel Doppellinsen), wie die Ricoh Theta und Samsung Gear 360, welche mit wesentlich schnelleren und einfacheren Arbeitsabläufen aufwarten. Aber ich habe keinen von denen kaufenswert gefunden (obwohl ich sie in der Hand hatte), bis Xiaomi Anfang dieses Jahres mit der Mijia Mi Sphere Kamera heraus kam.

Die Xiaomi-Kamera war (glaube ich) die erste, die eine IMU eingebaut hat, welche es dem Filmmaterial erlaubt in der gleichen Ausrichtung zu bleiben, selbst wenn die Kamera sich dreht oder auf den Kopf gestellt wird, und das Video hat viel weniger Vibrationen / Erschütterungen. Die Qualität des Stitchings mit der Xiaomi-Kamera ist ebenfalls sehr gut und Xiaomi sind wirklich engagiert sich mit der Facebook Community Feedback auszutauschen, Beta-Software / Firmware-Builds zum Testen zu verteilen, etc.

Mein erster Versuch, die Kamera an einer Drohne zu befestigen, war auf einer Reise nach Island in der relativen Sicherheit meiner Tarot 650:

[Bilder siehe oben]

Die Kamera auf ein 6″ FPV Quad zu setzen war viel riskanter, aber ich denke, das Material war es definitiv wert 😉

[Video oben]

Das Filmmaterial wurde über die Mijia Mi Sphere App für Android gestiched (ob ihr es glaubt oder nicht, es ist durch die Hardwarebeschleunigung wirklich sehr schnell!) und dann habe ich es in Adobe Premiere CC 2018 mit den GoPro VR Plugins bearbeitet, die es für Premiere/After Effects gibt indem man GoPro Fusion Studio (auch wenn du keine GoPro Fusion besitzt und die Fusion Studio-Software nicht verwenden können) installiert.

Lasst es mich wissen, wenn ihr irgendwelche Fragen habt!

Grüße,
CJ Davies

Mehr Informationen zu CJ und seinen Projekten

360 Quad Minisite:   360 Miniquad

Youtube Channel:   CJ Davies

Website:   cjdavies.org

Xiaomi Mijia Mi Sphere 360 Kamera

xiaomi mi MIjia 360 panoramic camera

 

 

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