Der DRL Racer 4 Street ist da!

Endlich kann man den DRL Racer 4 kaufen!

Die DRL (Drone Racing League) ist wohl eine DER Schnittstellen zwischen Kommerz und der Nische ‚FPV Racing Quads‘ und hat wahrscheinlich die meisten Leute das „zum ersten Mal“ auf FPV Racing Quads aufmerksam gemacht. Und viele die im Fernsehen die Race Drohnen bei den wirklich spektakulären Rennen gesehen haben wollten nur eines wissen: „Wo kann ich diese Drohne bekommen?“. Und wir haben gewartet. Aber jetzt ist sie auch wirklich zu kaufen: Der DRL R4 aka DRL Racer4 aka DRL Racer 4 Street!

Es ist wenn es um absolute Nummern geht wohl der meistgefragte Quad aller Zeiten – obwohl es nie geplant war, den DRL Racer als Produkt für die Öffentlichkeit zu produzieren.

Die DRL hat den DRL Racer von Anfang an nur für die Produktion der Rennserie für das Fernsehen / Streaming geplant und somit ist diese Renndrohne auch ein bisschen anders, als was man in der Szene gewohnt ist. Aber die Nachfrage war wohl so hoch, dass man sich jetzt entschieden hat, den Racer aus der Liga als Kickstarter Projekt für die Öffentlichkeit verfügbar zu machen.

Und was bekommt man jetzt wirklich für sein Geld?

Es ist noch eine Kampagne!

Also erstmal muss die Kickstarter-Kampagne mal durchkommen, aber das ist wohl eine schaffbare Sache. Mancher mag sogar seine Nase rümpfen, dass ein Laden wie die DRL es nötig hat, nochmal eine Crowdfunding-Kampagne draus zu machen – eigentlich sollten die ja genug Geld haben, das Ding so auf dem Markt zu bringen.

Der DRL Racer4

Aber wenn der DRL Racer 4 Street so kommt wie er angekündigt ist, dann ist er wohl sehr nah an dem, was wir aus dem Fernsehen kennen:

  • X-Layout mit Polycarbonat-Hülle und 100 LEDs!
  • 5S Configuration
  • 2510 (krank große) 1250KV xxx Motors (vermutlich Brotherhobby)
  • Foxeer Predator Kamera
  • TBS Unify Nano Pro (mit SmartAudio)
  • HQ 7x4x3 Props (7″!!)
  • DShot600 ESCs (wahrscheinlich Rotorgeeks)
  • F4 Flight Contoller mit OSD und Betaflight4
  • Thunderpower 21V 5S 70C 2200mAh Lipo
  • (Genauere Angaben wenn ich die Bestätigung habe)

Im Grunde genommen ist der R4 ein solider Race Quad Build, nur ein bisschen üppig / überdimensioniert. Was ihn so besonders macht ist natürlich die Polycarbonat-Hülle und die LEDs – das kennt man sonst nicht so. Und ich muss auch sagen, dass ich die Hülle vom Design her ziemlich geil finde. Das „Stealth“-Layout und die Front mit den beiden Cams hinter einem großen ND-Filter (GoPro mal UNTER der der FPV Cam) – richtig geiles Zeug.

Geht allerdings auch auf das Gewicht. Schon der R3 war einer der schwersten Race Quads – und trotzdem fliegt sich das Ding sehr agil wie Robogenesis hier bewiesen hat. Und der R4 wird wohl durch gleiche Bauweise und noch größeren Parts (2510er Motoren und 7″ Propeller) mindestens auf selbem Niveau, wahrscheinlich sogar darüber liegen.

Kann ich dem DRL Racer 4 Street so kaufen und sofort loslegen?

Ne. Sorry!
Also wenn du echt noch keine Ahnung von FPV Racing Drohnen hast ist das wohl nicht was man erwartet. Es ist auf jeden Fall nicht so, dass man das Ding kauft und alles was man braucht mit Anleitung in einer Box findet um loszulegen… Leider ist FPV Racing schon noch etwas, wo man ein wenig Zeit investieren und sich das Wissen und die Skills aneignen muss, bevor man direkt loslegen kann. (FPVRacingDrone.de ist natürlich ein geiler Ort, um da zu starten 😉 – Schau doch mal den Einsteiger Quad an)

Was vor allem nicht dabei ist, ist eine Brille und eine Funke, wobei das in der Szene Usus ist bei sogenannten PNP-Modellen.

PNP bedeutet auch, dass nicht mal ein Receiver dabei ist. Das heißt, ihr müsst den R4 erstmal auseinanderbauen und einen Empfänger, welcher Kompatibel zu eurer Funke ist auf den Flight Controller löten.

Apropos Löten – der DRL Racer4 ist – wie ja schon im Namen steht – ein Racer. Und Racer crashen. Das ist keine DJI die gemütlich von selber in der Luft steht, das ist etwas, was man am Limit bewegen möchte und auch oft über das Limit hinaus bringen wird.

DRL sagt auf der Kickstarter Seite, sie werden nach Auslieferung alle Teile als Ersatzteile herausbringen. Und da bin ich dann doch ein wenig hellhörig geworden, denn: Auch die Polycarbonat-Hülle?
Dann wäre es ja möglich, seinen eigenen Build in die feine DRL-Hülle zu packen 😉

DJI Digital FPV System – Der Gamechanger

Was hat am FPV Fliegen am meisten genervt? Der analoge Video-Feed mit seinem schlecht aufgelöstem, rauschigem Bild wie von einer abgelutschten VHS-Videokasette (90er, anyone?). Und jetzt ist es da: DJI hat mit dem DJI Digital FPV System die Lösung für all unsere Wünsche. Ab jetzt Wirklichkeit: Hochaufgelöster digitaler Videofeed mit niedriger Latenz. Es ist endlich da!

DJI Digital FPV System - Brille und Funke
Das System bestehend aus Brille und Funke (hier ohne Air Unit)

DJI Digital FPV System – Low Latency und HD Recording

Das DJI Digital FPV System ist ein proprietäres 5,8 Ghz System – und dabei doch offener als alles was wir bisher von DJI kennen, dazu aber später mehr. Es besteht aus einer Brille (die meiner Meinung nach ziemlich cool aussieht) einer Air Unit bestehend aus Kamera und VTX/Receiver Kombination welche auf dem Race Quad kommt und optional einer Funke.

Das Bild in der Brille wird dabei digital übertragen – das kennen wir von DJI bereits – aber jetzt halt mit einer fantastisch niedrigen Latenz von <28 ms! Und somit ist das ganze Racing tauglich. Low Latency ist das, was bisher dafür gesorgt hat, dass analog immer noch das Maß der Dinge für FPV Drohnen war. Bis heute.

Recording

Und die Bildqualität ist mehr als Überzeugend: Das 720p HD Bild mit 60 FPS ist gestochen scharf – und kann auch so direkt in der Brille aufgezeichnet werden. Zusätzlich ist es auch möglich, in der Drohne auf MicroSD aufzunehmen, dann mit 1080p 60 FPS oder 720p und 120 Bildern pro Sekunde.

UART mit Betaflight

Und jetzt kommt etwas besonderes – hier merkt man, dass DJI wirklich Racer und Freestyler anspricht: die Air Unit ist kompatibel mit Betaflight! Einstellungen können somit in Betaflight konfiguriert werden und per UART von der eigenen Funke oder der von DJI bedient werden. Nice.

Das beste FPV Bild – mit einem Trick

Die Bildqualität in der Brille ist mit dem 720p stream einfach unschlagbar. Alle die mit dem DJI Digital FPV System geflogen sind, sind einfach schwer begeistert. Und statt dem analogen rauschen und rollen beginnt bei schlechterem Signal hier das Bild Kompressionsartefakte zu bekommen.

Und jetzt kommt etwas geniales: DJI hat im Fokusmodus dafür gesorgt, dass zuerst nur die Seiten stärker „unscharf“ werden, die Mitte des Bildes – und damit der zum Fliegen wichtigere Teil – bleibt länger scharf. Einfach eine unglaublich intelligente Idee und ich ziehe meinen Hut vor der Ingenieursleistung hier – so einen Codec und die Kompression umzubauen ist ganz schön tricky.

Reichweite O.o

Jetzt kommt der Part der mich persönlich am meisten Beeindruckt hat: Die Reichweite. Von DJI mit 4 Km angegeben, dürfte jedem klar sein, dass dies nur ein theoretischer Wert unter Laborbedingungen ist. Aber die Jungs von Rotor Riot haben eine Drohne 5 Minuten(!!) mit dem Auto verfolgt und sind auf über 2 Kilometer gekommen. Wahnsinn!

Die Antennen

Für mich allerdings fast wichtiger: Im Test von Kabab ist er mit der Drohne eine Straße entlang geflogen, die nach unten führt und somit die Direktlinie komplett mit Masse füllt. Und es ging! Und das Bild war auch einfach gut.
Was DJI hier auf die Beine gestellt hat ist einfach beeindruckend. Und damit kommen wir auch zum nächsten Teil, welches solche Reichweiten erst möglich macht, die…

Fernbedienung

Vom Design her finde ich die ja nicht so spannend, aber die Gimbals scheinen ja recht gut zu sein, und die Air Unit ist gleichzeitig ein Receiver für die DJI Funke.

Low Latency auch bei der Steuerung

Man kann natürlich auch seine eigene Funke und Receiver weiter nutzen und das DJI FPV System nur für die Bildübertragung nutzen. Aber wenn man an die Reichweiten herankommen will wird es auch ganz schön teuer. Auch ist das DJI System ganz schon responsiv: Nur 7ms Latenz sollen hier zugeschlagen werden – ein Wert der Racern gefallen wird.

Air Unit

Die Air Unit ist für ein Digitales FPV System zwar wirklich kein, aber für unsere Quads dann halt doch recht groß und schwer. Zur Zeit wird es nicht so viele Rahmen geben, in die man das Ding einbauen.

Air Unit

Ich gehe aber davon aus, dass viele Rahmenhersteller sich schnell auf das Ding stürzen werden und spezielle Frames für das System bauen werden.

Die Cam ist mit 19 x 19mm eine ‚Micro‘ und sollte nicht so viele Probleme wie der Kasten machen. Die Qualität ist makellos, vor allem können verschiedene Kontrastmodi je nach Einsatzzweck eingestellt werden.

A Dream came true

Nochmal: Was DJI mit dem DJI Lightbridge begonnen hat und mit dem DJI Digital FPV System jetzt veröffentlicht hat ist ein ein Traum der FPV Welt der Wahrheit geworden ist: Digitales HD Bild mit krasser Reichweite und niedriger Latenz in einem kompetitiven Preisumfeld. Jetzt muss nur noch die Air Unit ein wenig schrumpfen und abnehmen 😉

Was ist nicht so gut?

Außer der Maße der Air Unit gibt es noch drei Dinge, die nicht so gefallen:

Nur 4S, kein 6S

Ja. Da fast alle Racer und nun auch viele Freestyler auf 6S umgestiegen sind eigentlich fast ein No-Go. Aber ist halt so. Da wird eventuell wohl noch ein Spannungswandler nötig werden =/

Kein Analog-Empfang

Damit sich das System richtig gut in bestehende FPV-Flotten eingliedern würde hätte man sich natürlich noch ein analogs Empfangsmodul in der Brille gewünscht.

So muss man nur die Möglichkeit, für die analogen Quads eine weitere Brille mitzunehmen oder komplett umzurüsten.

Steigende Latenz bei schlechtem Empfang

Es scheint so zu sein, dass bei schlechtem Empfang (also wenn man weit weg ist oder hinter Hindernissen) nicht nur die Bildqualität abnimmt, sondern auch die Latenz zunimmt. Das ist für natürlich Analog-Feed gewohnte Piloten ziemlich schlecht. Denn man erwartet, dass die Eingaben am Stick auch zu dem gezeigten Bild passen. Oder wie Stingy richtig sagt: „I can fly through static, but not through latency!“.

Was er damit meint ist, dass er ruhig für ein paar Sekundenbruchteile durch ein verrauschtes Bild fliegen kann, solange man den Horizont und die Kanten der Hindernisse irgendwie deuten kann.

Doch wenn die Latenz stiegt, erreichen die Steuerkommandos die Drohe zu spät, denn das Bild ist ja schon „zu alt“ – extrem gesprochen: Der Racer ist schon gecrasht, aber auf der Bille hat man noch das Bild kurz vor dem Crash und versucht auszuweichen.

Ich hoffe, dass DJI hier versuchen wird, lieber ein schlechteres Bild bei geringerer Latenz anzubieten, als wie jetzt ein gutes Bild mit hoher Latenz.

Die Zeit für Digitale FPV Systeme hat begonnen

Was DJI hier hingelegt hat ist auf jeden Fall ein großer Wurf und ein Startschuss für Digitale FPV Systeme. Ich bin gespannt was die anderen Firmen draus machen, ob es bald auch Digitale Empfängermodule für Fatshark-Brillen geben wird und wie sich das DJI Digital FPV System entwickelt.

Jetzt geht’s ja erst richtig los =)

Buy the Drone!

Kennt ihr das? Ich wollt neue Teile für eure Quad oder eine komplette neue Drohne kaufen aber habt eigentlich schon so viel(e)? Es gibt eine Holde die da vielleicht ein Wörtchen mit zu reden hat?
Dann ist hier ein sehr gut strukturiertes  und (für uns) zielführendes Flow-Chart-Diagramm um uns bei der Entscheidung zu unterstützen 😉

Shall I buy the Drone?

Die kleinste Drohne der Welt – 2×2 cm und EHD-Triebwerke

Die Ioncraft

Die „Ioncraft“, eine in Kalifornien entwickelte Minidrohne, wiegt lediglich 30 Milligramm und umfasst nur 2×2 cm. Sie fliegt anders als andere Mini-Flugdrohnen nicht mit Hilfe von Elektromotoren und Rotoren, sondern mit der Kraft von Ionen.  Steuern lässt sich die kleinste Drohne der Welt ähnlich wie andere Quadrokopter, jedoch ist die Energiezufuhr sowie die Datenkommunikation zurzeit noch nicht sehr ausgereift. 

EHD-Triebwerke

Durch die verbauten elektrohydrodynamischen Triebwerke, beschleunigt die „Ioncraft“ durch die Kollision von Ionen mit neutralen Molekülen, welche durch die Triebwerke in einem elektrischen Feld ionisiert und beschleunigt werden. Die verbauten EHD-Triebwerke sollen zukünftig nicht nur in Drohnen, sondern auch in größeren Flugobjekten eingesetzt werden können. Für die Forschung sind sie von sehr großer Bedeutung, da sie beispielsweise für die Weltraumforschung genutzt werden können, aber auch in der Landwirtschaft, bei Rettungseinsätzen oder in der Umweltforschung. 

Rotor Riot | Iron Jungle

Rotor Riot  |  Iron Jungle

Die wohl bekannteste FPV Freestyle Crew Rotor Riot hat einen sehr nices Video rausgebracht. Ganz im Skater-Crew Style werden hier kurze FPV Alltags-Szenen mit krassen „Best-Of“-Schnitten der einzelnen Piloten gezeigt, das ganz mit sehr geiler Musik unterlegt.
Mir hat das Video sehr gut gefallen. Es ist auch schön zu sehen wie jeder der Piloten einen eigenen Style fährt. Und was die Jungs drauf haben lässt einen einfach nur Staunen.

Die Hosen ausgezogen haben mir definitiv der gesamte Flug von Drib und der wirklich kranke Needle-Gap-Dive von Cricket.

Have Fun:

Winter-Drohnen: Happymodel Mobula7 vs. EMAX TinyHawk – Die Brushless Indoor-Racer im Vergleich

Brushless Tiny FPV Racer – der FPV Winterspaß

Es gibt eine Klasse im FPV-Bereich die allgemein als „Tinywhoop“-Klasse bekannt ist, benannt nach dem Hersteller Tinywhoop. Es handelt sich hierbei um die kleinsten Quads (Microquad) welche ich auch zum spielerischem Einstieg empfehle – ausgestattet mit einer FPV Kamera. Sie sind so klein und sicher, dass man sie ohne Probleme Zuhause drinnen fleigen lassen kann.

Ich glaube in keiner Klasse hat sich so viel getan in den letzten Monaten wie in der Tinywhoop-Klasse – und das vor allem wegen dem EMAX Tinyhawk und dem (echt krassen) Happymodel Mobula7. Und weil die beiden Modelle sehr Indoor-Tauglich sind und das gerade im Winter helfen kann, wollen wir uns die beiden Modelle mal genauer anschauen.

Brushless hält Einzug in die Tinywhoop Klasse

Was die „alten“ Whoops von anderen FPV Racequads unterschieden hat, waren neben der Größe vor allem die brushed Motoren. Diese sind zwar günstiger und benötigen keine ESCs, allerdings nutzen sie sich ab und können nicht „bremsen“, d.h. die Motoren drehen weiter wenn man keine Energie gibt. Brushless Motoren dagegen haben immer genau die Geschwindigkeit, die angegeben wird, außerdem sind sind sie effizienter.

Nun ziehen dank steigender Zuverlässigkeit, reduziertem Gewicht und Preis die Brushless Motoren auch in der Tinywhoop Klasse ein. Und damit werden die Biester echt zu miniaturisierten Alleskönnern. Insbesondere die unten vorgestellte Mobula7. Warum erfahrt ihr hier.

EMAX TinyHawk

Emax ist eine der „großen“ Marken im FPV RTF/BNF Bereich. Auch meine erster Racer war von Emax, und zwar der Emax Babyhawk. In letzter Zeit hat Emax immer wieder mit neuen BNF Modellen überzeugt, wie dem Babyhawk Update Babyhawk R im 2,5″ Bereich und dem unglaublichen 5″ Racer Emax Hawk 5. Und jetzt wollen die guten auch im Tiny-Bereich mitmischen und das machen Sie mit einem Paukenschlag: Der TinyHawk!

EMAX TinyHawk
EMAX TinyHawk

Und wenn man ihn sich anschaut fallen einem sofort diverse Dinge auf: Der allumfassende weiße Body inklusive Propguards, die allgemein als recht vorteilhafte Streched-X Form und vor allem die umgedreht montierten Motoren.

Der TinyHawk ist technisch dabei ganz vorne mit dabei, was vor allem an seinem modernden F4 Fight-Controller liegt. Die steckbaren Mortoren und ESCs sind für 1S ausgelegt, was wahrscheinlich das größte Sexiness-Manko ist (warum siehe unten), das aber nur für die Fortgeschrittenen Piloten. Für Anfänger ist er sicherlich die Richtige Wahl. Vor allem auch, da es hier ein RTF-Paket gibt: Funke, Brille, Drohne – alles drin und man kann sofort loslegen!
(Evtl. sollte ich den TinyHawk als Beste Einsteiger-Drohne aufnehmen?)

Tinyhawk RTF Kit
Tinyhawk RTF Kit – Alles was man braucht um loszulegen

Der TinyHawk fliegt sich geil und ist SEHR robust gebaut, die Qualitätskontrolle bei Emax ist eine Wonne und mit diesem Preis ist der Tinyhawk ganz klar für jeden, der etwas in der Whoop-Klasse sucht eine Empfehlung. Wäre da nicht:

Happymodel Mobula7

2S. Das ist es, was den Happymodel Mobula7 Racer ausmacht. Denn diese 2S sind es, was das winzige Ding wirklich zum „Racer“ machen. Diese 2S geben dem Mobula eine KRANKE Performance. Als ich die ersten Videos gesehen habe, wollte ich es kaum glauben. Das so ein winziger Whoop so schnell sein kann. Aber es geht.

Happymodel Mobula7 Tny Racing Drino
Happymodel Mobula7

Der Mobula 7 Quad kann mit 1S oder mit 2S geflogen werden, wobei 1S eher für innen, und 2S eher für außen geeignet sind. (Ja, ein TinyWhoop „eher für Draußen“ xD).

Daneben stimmt das flache Canopy mit der variablen Kameraeinstellung, der F3 Flight Controller macht einen ordentlichen Job und das Ding kann sogar Turtle Mode. Ich glaube das ist eine FPV Drohne mit der man wirklich glücklich werden kann.

Da der Rahmen aber nicht der stabilste ist (vor allem im Gegensatz zum Tinyhawk) würde ich mir gleich einen oder zwei Ersatzframes dazu kaufen und auch ein paar Props.
Zum fliegen benötigt man natürlich noch eine Funke und eine Brille.

Happymodel Mobula7 Black Frame
Mobula7 Black Frame

Erweitertes Einsatzgebiet

Was beide Modelle gemeinsam haben, ist die „Menschen-Tauglichkeit“ – einen 5″ Quad will man nicht in der Nähe von anderen Menschen fliegen – zu laut und zu gefährlich die Dinger. Aber sowohl der TinyHawk als auch der Mobula7 wiegen nur ein paar Gramm im unteren Zweistelligen Bereich und haben Propguards – das Verletzungsrisiko ist Minimal und die Quadrocopter klingen auch nicht so bedrohlich. Damit ist es viel eher möglich, mal eine kleine Runde im Park oder Hinterhof zu drehen.
Das ist meiner Meinung nach einer der Hauptgründe für den größeren Spaß, den man mit Whoops haben kann.

Alternativen

Während dem Schreiben dieses Artikels kamen auch schon die ersten Alternativen, die ich mir allerdings noch nicht genauer angeschaut habe. Trotzdem sollen sie nicht unerwähnt bleiben:

Eachine Trashcan

Gerade ziemlich gehypt wird der „Trashcan“ von Eachine. Denn Er kommt mit dem Eachine-Üblichen sehr gutem Preis, aber diesmal mit beinharter 2S Performance (soll sogar schneller sein als der Mobula7!) und echten Qualitätsteilen, darunter sogar eine Caddx Kamera und ein F4 FC.

Eachine Trashcan Drone
Eachine Trashcan

  • Stabiler Rahmen (75mm)
  • Sehr gute Kamera (CaddX)
  • Crazybee F4 PRO OSD FC
  • 25/200mW VTX

Aber der Trashcan ist eigentlich (trotz der Größe) wohl eher was für Fortgeschrittene.

Kaufliste

EMAX TinyHawk  |  BG   GB   AE   Amz
Happymodel Mobula7  |   BG   GB  AE  Amz
Eachine Trashcan  |   BG   GB   AE   Amz

  

Versicherung für FPV Drohnen

Lange lange habe ich mich vor diesem Thema gedrückt, aber jetzt habe ich mich endlich informiert und entschieden:

Haftpflichtversicherung für FPV Drohnen

Brauche ich eine Versicherung für FPV Quads in Deutschland?

Ja, auch FPV Racer brauchen eine Haftpflichtversicherung nach §43 LuftVG. Wichtig ist dabei ist für uns, dass der Video-Flug (FPV: Halter-Haftpflichtschutz gemäß den Vorschriften nach §§ 33 ff LuftVG i. V. m. § 101 ff LuftVZO) mit versichert ist.

Was muss diese FPV Versicherung beinhalten?

Den oben schon genannten FPV-Flug muss drin sein, ansonsten sollte eine Ausrechend hohe Deckungssumme drin sein, und am besten keine Selbstbeteiligung. Ich denke mal der klassische Versicherungsfall ist: Failsave, der Quad haut ab und fliegt in ein Fenster oder ein abgestelltes Auto. Für so einen Lackschaden dann 200 Euro selber zu zahlen wäre doof, dafür brauche ich dann keine Versicherung. Deshalb finde ich nur Versicherungen ohne Selbstbeteiligung gut.

Eine günstige Drohnen Versicherung

Ich habe mir ein paar Versicherungen angeschaut :

DMO
Haftpflicht Helden
Drohnen-Versicherung
GetSave
HanseMerkur.

Ich will jetzt gar keine großen Schaubilder malen, sondern euch einfach die zeigen, die ich letztendlich ausgewählt habe: Es ist GetSave.

Wegen folgenden Punkten habe ich mich für die Versicherung von GetSave entschieden:

👍👍 Keine Laufzeit!
👍👍 Keine Selbstbeteiligung!!!
👍 Komplette Haftpflichtversicherung mit drin!
👍 Keine Beschränkung der Anzahl der Quads
👍 Freunde mitversichert
👍 Günstig im Vergleich
👎Wettbewerbe sind nicht versichert (die sind aber oft über den Veranstalter abgedeckt)

Und was auch noch dazu beigetragen hat: Die App von GetSave ist ganz cool , 15 Mio € Deckungssumme und dann noch ein bisschen Lokalpatriotismus: GetSave kommt aus meiner schönen Heimatstadt Heidelberg 😉

Wenn du dich hier über die Seite hier anmeldest gibt es noch ein Goodie obendrauf: Die ersten Zwei Monate sind umsonst!

Falls du die anderen Versicherungen auch anschauen willst gibt es genügend Vergleichsseiten im Internet. Ich kann GetSave auf jeden Fall von den Leistungen her uneingeschränkt empfehlen. Falls du auch zu GetSave willst:

Wie melde ich mich bei GetSave an?

GetSave Drohnen Versicherung Landing Screen

Du musst ein paar einfache Angaben machen nach dem du hier auf den Link geklickt hast. Benutze den Code VPFRAC, dann bekommst du die ersten beiden Monate umsonst. (Oder benutze gleich diesen Deeplink)

Drohnen Versicherung gewerblich

Da wir im FPV-Bereich meist „Ausschließlich für Sport- und Freizeitzwecke“ fliegen ist eine private Haftpflichtversicherung ausreichend. Anders wird es allerdings, wenn man einen Kommerziellen (also beworbenen) Videokanal betriebt oder die Aufnahmen verkauft. Dann wird schon eine gewerbliche Versicherung nötig. Ich schaue mir das gerade an, melde dich hier an, dann informiere ich dich wenn ich mehr dazu habe.

Was ist eine DMO Versicherung?

Die DMO Versicherung ist die Versicherung der Deutschen Modellsport Organisation. Sie gilt als eine der Standard-Versicherungen im FPV Bereich. Mir hat sich aber nicht so ganz erschlossen, was and der besser sein soll als an der GetSave Versicherung. Deswegen habe ich mich für GetSave entschieden.

Rotor Riot Ummagawd Acrobrat – der 3″ Freestlye Rahmen auf Remix Basis

Rotor Riot hat einen neuen 3″ Frame herausgebracht: den  Ummagawd Acrobrat. Und der Rahmen begeistert!

Rotor Riot Ummagawd Acrobrat

Wer ist der „Umagawd Acrobrat“ Konstrukteur Tommy Tibajia?

Tommy Tibajia – eher bekannt unter seinem Pilotennamen Ummagawd (herrliches phonetisches Wortspiel btw.!) ist durch Rotor Riot wohl einer der bekanntesten Piloten der FPV-Szene. Vor allem auch weil er sich wohl jeder Herausforderung stellt und wenn es irgendwie möglich ist diese auch meistert (remember the Duga Dive?).
Daneben war er immer sehr technikversiert und einige der schönsten Build Videos gemacht, ist in der DRL geflogen und in vielen Rotor Riot Videos am Start.

Und in letzter Zeit? Ist er unter die Rahmenkonstrukteure gegangen und hat mit dem Remix einen der meist-diskutierten und beliebtesten Freestyle-Ramen der jüngsten Zeit auf den Markt gebracht.

Rotor Riot bedient mit dem Ummagawd Acrobrat den 3″ Hype

Ich selber bin ja großer Fan den 3″ Klasse: Der HGLRC XJB-145 ist zur Zeit mein Lieblings-Racer und ich bin der Meinung, dass die 3 Inch FPV Quads die am vielseitigsten einsetzbaren Quads sind. Es ist möglich, sie unter die magischen 250g zu bringen aber man kann auch eine GoPro Session aufschnallen – daneben sind sie meist sehr robust und nicht ganz so laut wie Größere und Teile und Lipo Akkus sind deutlich günstiger als bei den großen 5 Inch FPV Drohnen.

Mit dem Ummagawd Acrobrat bedient Rotor Riot nun diese „Aufstrebende“ Klasse und ich freue mich sehr da mehr Bewegung zu sehen.

Rotor Riot Ummagawd Acrobrat diagonal view

3″ never looked so good

Was ist das Besondere am Ummagawd Acrobrat?

Im Gegensatz zu den meisten Frames die auf dem Markt sind hat Rotor Riot (bzw. Tommy Tibajia) dem Ummagawd Acrobat einige Besonderheiten auf den Weg gegeben, welche mir sehr gut zusagen:

Zum einen ist es der verstärkte Rahmen – mit seinen zusätzlichen Verstrebungen an Front und Heck soll der Acrobrat besonders stabil sein. Und ich finde, dass sieht man dem Rahmen auch an. Leider wird das auch durch ein recht hohes Gewicht von 54g erkauft.

Zum anderen ist es die vom Remix übernommene lange, flache Bauweise, bei welcher die 20x20mm Bauteile hintereinander und nicht übereinander in einem Stack verbaut werden.
Das sorgt dafür, dass der LiPo Akku fast zwischen die Propeller rückt und somit die Masse näher am Mittelpunkt ist, was für bessere Flugeigenschaften sorgt. Genau diesen Punkt finde ich echt spannend und innovativ.

Rotor Riot Ummagawd Acrobrat Technische Zeichnung Board Verteilung
Das verteilte Stack beim Ummagawd Acrobrat

Technische Daten

Diagonale: 163mm
Motorposition: True X
Motorabstand: 115mm
Rahmengröße: 141x141mm
Rahmenhöhe: 55.5mm
Gewicht = 54g

Soll ich den Ummagawd Acrobrat kaufen? Preis in Deutschland

Mir gefällt der Acrobrat saugut. Also so richtig gut. Und ich bin am überlegen mir eine FPV Racing Drohne auf Basis des Rahmens zu bauen.
Wenn da nicht der Preis wäre. Der Acrobrat kostet bis er in Deutschland ist 60-70 Euro, und das ist ein ganz schöner Batzen für einen kleinen 3 Inch Frame.
Aber ich habe Bock auf den Build. Was meint ihr? Soll ich ihn mir holen?

Rotor Riot Ummagawd Acrobrat Seitenansicht

Rotor Riot Acrobat Build List

OK, lasst mal planen was ich für Teile verbauen könnte. Ich glaube dabei kann ich noch ein bisschen Hilfe gebrauchen:

Rahmen: Rotor Riot  Ummagawd Acrobat 3″ Freestlye Frame

Motoren: HGLRC Flame 1407 3600KV

Flight Controller: ??? (HGLRC XJB F428-TX20 V2)

ESC: ??? (HGLRC XJB F428-TX20 V2)

FPV Cam: Runcam Split Mini oder Caddx Turtle (sind beides Kameras die auch HD auf eine SD-Karte aufnehmen)

VTX: ??? (HGLRC XJB F428-TX20 V2)

Antenne: ??? (HGLRC XJB F428-TX20 V2)

Receiver: FrSky XM+ Micro (für FrSky) oder FlySky FS-A8S (für FlySky)

Propeller: Gemfan Flash 3052 (auch bei Banggood)

Lipo Akku: ???

 

 

TS100 Lötkolben – Der ultimative Lötkolben für FPV (und überhaupt!)

Der TS100 – Der Lötkolben für alle Fälle

In der FPV Szene kann man sich ja super streiten: Jeder hat seine subjektiven Ansichten, warum der eine Propeller besser sei als der Andere… und der Frame besser fliegt als dieser. Aber beim TS100 ist das anders: Hier scheinen sich alle einig: der TS100 ist der beste FPV Lötkolben! Ein Konsens den man sonst selten erlebt.

TS100 Digital Lötkolben
TS100 Digital Lötkolben

Die Vorteile des TS100

Ich mache das jetzt einfach mal in Stichpunkten:

  • Rüstzeit
    Die Geschwindigkeit bis der TS100 seine Arbeitstemperatur erreicht hat ist einfach 🤩! Ich kenne keinen anderen, der so schnell erhitzt. Es ist wirklich jedes mal eine Wonne auf das kleine Display zu schauen und die Gradzahlen vorbeirauschen zu sehen.
  • Portabel
    Der TS100 ist wirklich winzig, leicht und hat einen riesen Vorteil: er hat einen standardisierten Stromanschluss, an welchem mit einen Adapterkabel ein 4S oder 6S Akku angeschlossen werden kann, damit kann man unabhängig vom Stromnetz auch draußen auf dem Feld Reparaturen und Lötarbeiten durchführen.
  • Gewicht und Verarbeitung
    Der TS 100 ist kaum größer und schwerer als ein Stift. Das macht ihn natürlich zum Idealen Begleiter für Unterwegs. Aber trotzdem ist es kein Gerät zweiter Klasse: Die Verarbeitung ist tadellos und die Lötspitzen erfüllen höchste Ansprüche.
  • Display und offene Firmware
    Auf dem winzigen aber trotzdem sehr gut ablesbaren Display bekommt man die Temperatur oder den Status (Standby, Hot…) angezeigt. Ja, der TS100 hat einen Standby-Modus, denn ein Beschleunigungssensor verrät der Firmware ob der Lötkolben gerade genutzt wird und schaltet ihn bei Nicht-Nutzung in Standby und später auch ab oder fährt ihn aus dem standby blitzschnell wieder hoch indem man ihn einfach in die Hand nimmt. Das ist faszinierend!
    Die Firmware ist zudem noch Flashbar, es gibt schon Mods für den TS 100 und man kann auch selber etwas programmieren.

TS100 Lötkolben Lötspitzen
Verschiedene Lötspitzen für den TS100

 

Alles in allem ist der TS100 einfach ein unglaublich geiles Produkt. Ich kenne keinen, der nicht fasziniert war nachdem er ihn einmal in der Hand gehalten hat und keinen, der nicht ein großes Grinsen auf dem Gesicht hatte nachdem die 350 Grad innerhalb von 15 Sekunden hochgezählt haben.

Die Nachteile des TS100

Ja, die gibt es auch bei diesem Lötkolben. Aber es sei jetzt schon gesagt: Die Nachteile sind gegenüber den Vorteilen zu vernachlässigen:

  • Die Ausstattung

    • Netzteil
      Es liegt dem TS100 kein Netzteil bei. Deshalb unbedingt beim Kauf darauf achten, dass man auch ein Netzteil dazu kauft.
    • Adapterkabel
      Die große stärke des Kolbens ist ja gerade, dass er an einem Lipo-Akku betrieben werden kann. Ich hätte mich deshalb sehr gefreut, schon in der Packung einen XT60-Adapter zu sehen. Mit Hilfe des XT60-Kabels kann man dann unabhängig von der Steckdose löten.
    • Station
      Der Lötkolben hat eine Dünne Stifform und keine Füße zum abstützen, deshalb ist eine Halterung nötig, damit ihr nix abfackelt wenn ihr den TS100 ablegen wollt.
  • Lötspitze abnehmen nur mit Imbus
    Hier hätte man nochmal etwas punkten können wenn die Lötspitze ohne Werkzeug wechselbar wäre. Denn auch in die schöne schwarze Kartonverpackung bekommt man den Kolben nur, wenn man mit einem Imbus die Lötspitze entfernt. Aber das ist jetzt wirklich jammern auf Höchstem Niveau.

Meine Erfahrungen mit dem TS100

Ich bin ein Riesen-Fan des TS 100 Digital Programmable Soldering Iron. Ich habe seit ich diesen besitze keinen Anderen angefasst.
Außerdem benutze ich nicht mal das Netzteil – denn bei unserem Netzteil ist das Anschlusskabel recht schwer – mit dem XT60 Adapterkabel und einem 4S Akku führt der Lötkolben sich nicht nur leichter – ich bin auch ortsunabhängiger. Bisher habe ich alle Arbeiten an meinem 3″ Racer mit dem TS gemacht

Und im Feld etwas löten zu können ist einfach der Hammer. Es wird zwar selten benötigt, aber wenn: Dann ist der TS100 derjenige, der den Unterschied zwischen „Geht nix, muss nach Hause“ und einem schönen Flugtag macht!

TS100 Digital Lötkolben Soldering Iron

Kaufempfehlung

JA!!! Holt euch das Ding. Ihr werdet es nicht bereuen.

Den TS gibt es bei Amazon und besonders günstig bei Banggood.